Der Bürgerverein Fasanenhof-Hier leben e.V. wir fordert einen runden Tisch mit allen Einzelhandels-Gewerbetreibenden im Industriegebiet und dem Stadtteil sowie Vertretern der Bürger und hat dazu bereits Kontakt mit dem Bezirksrathaus aufgenommen.
Wir fordern die Stadtplanung auf, einen offenen Dialog zu führen um die Interessen, der auf Publikumsverkehr angewiesenen Gewerbetreibenden und der Bevölkerung wahrzunehmen und nicht nur die der Angestellten einzelner großer Unternehmen.
Der Vorstand
 
Der Bürgerverein Fasanenhof - Hier leben wir e.V. hat die Möglichkeit, interessierten Bürgern im Stadtteil ein Gerät zur Langzeit-Lärmmessung zur Verfügung zu stellen. Anhand der Messungen möchte der Bürgerverein die aktuell vorliegende Lärmsituation im Stadtteil dokumentieren. In den Lärmgutachten zum Stadtteil wurde bisher von Berechnungen ausgegangen. Bürger, die unser Vorhaben unterstützen möchten,melden sich bitte beim Vorstand des Bürgervereins (Bürgerverein Fasanenhof - Hier leben wir e.V., Europaplatz 26A, 70565 Stuttgart - Fasanenhof) oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Voraussetzung für das Betreiben des Geräts ist ein geschützter Standort(Balkon) und ein 230 Volt Anschluss. Die Messung an einem Standort sollte ca. 14 Tage erfolgen.
Wir freuen uns auf viele Rückmeldungen!
 

Nicht nur die Gewerbetreibenden, sondern auch die Bewohner möchten ohne Stau und Umwege morgens zu Ihren Arbeitsorten und abends wieder nach Hause fahren.

Damit enden aber auch schon die gemeinsamen Interessen: Das Wohngebiet Fasanenhof wird durch den Verkehr in und aus dem Gewerbegebiet erheblich belastet. Der Dauerstau auf der A8 und der B27 wird auf dem Schleichweg durch den Fasanenhof umfahren, so ist es für uns Bewohner in den Berufsverkehrszeiten nicht möglich ohne Stau nach Möhringen, Vaihingen oder nach Leinfelden-Echterdingen zu gelangen, wir sind also quasi Gefangene im eigenen Wohngebiet.

Nun soll also zudem noch die direkte Zufahrt ins Wohngebiet gesperrt werden, freie Fahrt für die Heimkehrer des Gewerbegebiets, dafür weiterer Stau für die Bewohner des Fasanenhofs! 

Warum spricht die Verwaltung nur mit den Gewerbebetrieben?
Warum werden die Interessen der Bewohner nicht berücksichtigt?
Warum werden die Bewohner nicht in die Planungen einbezogen?
Ein Schelm wer dabei an die Gewerbesteuer denkt.

Olaf Geier
stellv. Vorstand Bürgerverein Fasanenhof - Hier leben wir e.V.

Verkehrsplanung darf nicht auf Kosten der Stuttgarter Anwohner gemacht werden.

Straßensperrungen zu Lasten der Anwohner lehnt der Bürgerverein ab.

Die Stadtverwaltung kann jetzt unter Beweis stellen, dass sie einen funktionierenden Nahverkehr organisieren kann
 
 
Beim Bürgerverein sind aktuell folgende Rückmeldungen zum Kreisel eingegangen: (die Absender sind sind uns bekannt)
 
 
"Hallo lieber Bürgerverein,
....
...Ich befürworte die Erhebung von Parkgebühren auf den öffentlichen Parkplätzen. Meine Tochter geht in die Kita "Energiebündel" neben der EnBW, da wir im Fasanenhof wohnen, benutzen wir morgens meist die U-Bahn. Die Kita liegt in einer Sackgasse, hier werden Wohnmobile und Anhänger DAUERHAFT abgestellt. Diese sind so breit, dass sie die freie Sicht auf den Verkehr behindern. Zudem wird auch das absolute Halteverbot täglich missachtet, vermutlich aus Ermangelung an Parkplätzen.
 
Das Ordnungsamt hat zwar bereits eine Ortsbegehung durchgeführt, allerdings keine Missstände feststellen können. Vermutlich fand die Begehung Freitag Nachmittag statt...".
 
 
und 

"Sehr geehrte Damen und Herren,

ich verfolge mit Spannung die Diskussionen über die Verkehrssituation im Gewerbegebiet Fasanenhof, da ich hier arbeite und in Filderstadt wohne. Ich stehe also sowohl morgens als auch abends im Stau. Mein Mann lässt das Auto ganz oft stehen und fährt mit dem Bus (806) da es hier eine Direktverbindung zwischen Filderstadt Bernhausen und EnBW City gibt. Nun haben wir den Fahrplan ab 1.12.2018 bekommen und sind überrascht, dass es diese Verbindung nicht mehr gibt. Der Bus fährt nur noch bis Flughafen. Und zwar von den Zeiten so blöd, dass man es am Flughafen nicht auf die S-Bahn schafft nach Filderstadt. So viel zum Thema guter Nahverkehr. Anstatt bessere Verbindungen zu schaffen damit vielleicht noch mehr Leute auf die öffentlichen umsteigen, machen sie es noch komplizierter. So wird das nix.

Das war mein Beitrag zu dem Thema :))... "
und 

"An den Bürgerverein,

ich lehne eine Sperrung der Straße in Richtung Landhauskreuzung generell ab. Die Bevölkerung vom Fasanenhof müsste dann über die enge Lohäckerstraße fahren. Für solch einen Verkehr, auch Lastwagen müssten dann diese Straße benutzen, ist die Lohäckerstraße nicht ausgelegt. Fahrbahnschäden wären in kürzester Zeit zu erwarten. Außerdem fahren auch viele Autos in Richtung Epplestraße, Plieninger Str. in Richtung Plieningen bzw. Degerloch. Diese müssten auch alle über das Wohngebiet Fasanenhof fahren. Ebenso würde die Verkehrsbelastung in Möhringen erheblich steigen.

Ich wäre eher dafür, dass am Abend der Verkehr von der B 27 kommend nicht direkt in den Kreisverkehr einfahren darf. Wenn die Fahrzeuge in Richtung Industriegebiet abbiegen müssten, könnten diese an der Kreuzung zur Schelmenwasenstraße nach links abbiegen und dort wieder links in Richtung Kreisverkehr fahren. Diese Maßnahme würde wenig Geld kosten und könnte für mehrere Tage probeweise eingeführt werden.

Die Stadt wundert sich über das hohe Verkehrsaufkommen. Sie selber hat doch die ganzen Bauten genehmigt, obwohl schon vorher häufiger Stau die Folge war.

Die beste Lösung wäre meiner Meinung nach, wenn am Ende des Industriegebietes eine direkte Anbindung an die B 27 erfolgen würde. Ebenso eine Brücke über die B 27, damit am Abend der Verkehr über diese Brücke ausfahren könnte. Aber diese Lösung kostet viel Geld, und die Stadt ist ja so arm!"

Leserbrief Filderzeitung
 
"Und wieder sollen die Stuttgarter Anwohner bestraft werden für ein von Politik und Verwaltung falsch geplantes  und hoffnungslos überbelegtes Gewerbegebiet:
eine Sperrung der Kurt-Schumacher-Straße würde nicht nur bei Müller und Edeka die Kundschaft drastisch dezimieren.
Wer fährt dann, aus Möhringen oder Degerloch kommend, noch zum Fasanenhof zum Einkaufen (oder zum Arzt, zur Therapie, etc.)  wenn man nur auf
Umwegen nach Hause kommt? 
Da wird dann die Fahrt nach Echterdingen ( wenn man schon mal unterwegs ist...) zum Einkaufen für viele plötzlich wieder attraktiv -
und Echterdingen freut sich über die zusätzlichen Gewerbesteuern
Wieder einmal kämen die Einzelhändler und Dienstleister im  Wohngebiet Fasanenhof - aber auch im Gewerbegebiet- in Existenznöte.
Wieder einmal, wie in den Gründerjahren wäre das Wohngebiet Fasanenhof abgehängt vom Individualverkehr. 
Das könnte für die Bewohner des Fasanenhofs zum Verlust ihrer Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleister führen, bei einer Variante sogar mit einem Mehr
an Durchgangsverkehr.
Eine Ehrenrunde im Gewerbegebiet zu erzwingen und damit noch mehr Staus  kann ja wohl auch nicht der Ernst der Verwaltung sein! 
Genauso die Idee, den Berufsverkehr zwangsweise über die gefährliche Behelfsausfahrt Richtung Stuttgart auf die B27 zu leiten!  
Und ob die Lösung "keine Parkplätze--keine Autos" nun wirklich eine Lösung ist und nicht am Ende einige Unternehmen und Arbeitnehmer aus Stuttgart
vertreibt  - super Aussichten für die Gewerbesteuer!- können nur die Unternehmen im Gewerbegebiet beantworten.
Die einzige Lösung, besonders für die LKW,  ist eine zusätzliche Abfahrt aus dem Gewerbegebiet auf die B 27  oder die A8."
 
Mit freundlichen Grüßen
Angelika Lehrer