Bürgerverein Fasanenhof - Hier leben wir e.V.
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Telefon: 0711 / 65227122

Das Amt für Stadtplaung und Wohnen der Stadt Stuttgart führt die angekündigte Infoveranstaltung zu den Wohnungsbauvorhaben am Logauweg und am Delpweg am 28. September 2021 von 18.00 - 21.00 Uhr im Bürgerhaus Möhringen durch.

Bei der Veranstaltung wird über die geplanten Entwicklungen im Logauweg und die Online-Beteiligung zu diesem Projekt informiert sowie über die geplante städtebauliche Weiterentwicklung des Kirchengrundstücks St. Ulrich am Delpweg. Auch wird es einen ersten Ausblick geben auf die beabsichtigte städtebauliche Gesamtbetrachtung zum Fasanenhof. Die Begrüßung und thematische Einführung in die Veranstaltung wird durch Herrn Bürgermeister Pätzold erfolgen, Frau Ute Kinn, GRiPS aus Ettlingen wird durch die Veranstaltung führen. Bauherrenvertreter bezüglich der beiden Entwicklungsflächen werden bei der Veranstaltung einen kurzen Einblick in ihr Tätigkeitsfeld bzw. von ihnen realisierte Projekte geben.

Weitere Infos zum neuen Wohnquartier Logauweg.
Weitere Infos zum neuen Wohnquartier Delpweg.
Weitere Infos zur städtebaulichen Gesamtbetrachtung Fasanenhof.

Kommen Sie zahlreich und nutzen Sie die Gelegenheit, der Stadtverwaltung Ihre Fragen zu stellen!

Natürlich berichten wir an dieser Stelle über die Veranstaltung.
 

Die Ergebnisse zur Online-Beteiligung 'Logauweg' hat die Stadt nun veröffentlicht. Zu finden sind die Antworten auf der Webseite www.stuttgart-meine-stadt.de/stadtentwicklung/logauweg im Bereich „Ergebnisse".

Die Informationsveranstaltung soll für alle Interessierten im Präsenz-Format durchgeführt werden, sobald dies pandemiebedingt wieder möglich ist. Bei diesem Termin soll die bauliche Entwicklung des Gebiets Logauweg nochmals genauer erläutert werden. Das Datum des Termins steht noch nicht fest, er soll voraussichtlich noch in diesem Jahr stattfinden. Sobald wir mehr wissen, informieren wir an dieser Stelle.

Das Online-Beteiligungsverfahren der Stadt Stuttgart zum Logauweg ist bei Fasanenhoferinnen und Fasanenhofern auf großes Interesse gestoßen. Das zeigt schon die hohe Anzahl der Beiträge, die in den öffentlichen Teil des Verfahrens gestellt wurden. Aus den bisherigen Kommentierungen der Stadt wird deutlich, dass sich weitere Bewohnerinnen und Bewohner schriftlich eingebracht haben.
 
Der Bürgerverein hat sich für die Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner eingesetzt. Er begrüßt, dass die Stadt mit diesem Verfahren eine Form einer ersten frühzeitigen Beteiligung gefunden und durchgeführt hat und dabei auch die Möglichkeit eröffnete, sich analog einzubringen.
 
Jetzt kommt es darauf an -  auch mit kritischem Rückblick auf die Planungswerkstätten zum Ehrlichweg -, dass die Stadt die Fragen konkret und aussagekräftig beantwortet. Denn die Rückmeldung der Stadt ist für das weitere Verfahren sowohl für die Fasanenhoferinnen als auch für die Bezirks- und die Gemeinderäte von großer Bedeutung. Sollen die Anliegen der Bewohner im weiteren Verfahren berücksichtigt werden, ist es wichtig, dass die Rückmeldung rechtzeitig vor den Sitzungen zum Aufstellungsbeschluss vorliegen. Nur dann können die Bezirks- und die Gemeinderäte die Online-Beteiligung auch in ihre Beratungen und Entscheidung aufnehmen. Gerne warten wir daher auf die Antworten.
 
Schon jetzt bestätigen die Beiträge unser zentrales Anliegen: Jedes weitere Bauvorhaben muss in ein Gesamtkonzept der positiven Weiterentwicklung des Fasanenhofs eingebettet sein. Und an der Entwicklung dieses Konzepts sind selbstverständlich alle Fasanenhoferinnen und Fasanenhofer zu beteiligen. Die soeben zuende gegangene Online-Beteiligung sollte dafür ein guter Anfang sein.
 

Die Unterlagen für die Teilnahme am Beteiligungsverfahren stehen auf dem Beteiligungsportal der Stadt Stuttgart ab sofort zur Verfügung:

Die oben verlinkten Unterlagen hängen auch ab Montag den 25. Januar in den Fernstern des Bürgertreffs am Europaplatz aus.

Die Beteiligung ist auch schriftlich (analog) möglich! Informationen dazu, wie Sie am Beteilgungsverfahren teilnehmen können, finden Sie unter folgendem Link:

Die Beteilligung startet am Montag, den 25. Januar, und ist bis 19. Februar 2021 möglich.

Alle Informationen zum Bauvorhaben und zum Beteiligungsvorfahren finden Sie hier.

 

Mitmachen!

Der Bürgerverin Fasanenhof - Hier leben wir e.V. ruft alle interessierten Fasanenhoferinnen und Fasanenhofer dazu auf, am Beteiligungsverfahren teilzuehmen und ihre Fragen und Anmerkungen einzubringen. Nur so können die Interessen des Fasanenhofs in das Verfahren Eingang finden!

⇒ Weitersagen!

Die Beteiligung ist online und analog (per Post) möglich.

 

Unsere aktuelle Position zum Bauvorhaben am Logauweg finden Sie hier.

 

Im vergangenen Februar hatte die Stadtverwaltung das geplante Bauvorhaben am Logauweg/Eichwiesen im Bezirksbeirat vorgestellt und angekündigt, schon in diesem Sommer ein Wettbewerbsverfahren zu starten (Wir berichteten hier... und positionierten uns hier...). Einhellig war der Bezirksbeirat damals der Auffassung, dass man weder mit ihm noch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Fasanenhofs so umgehen könne. Er forderte damals zurecht eine eingehende Vorstellung und Aussprache des geplanten Bauvorhabens ein. Diese waren dann auf den 13. Mai angesetzt. Corona macht dem aber einen Strich durch die Rechnung. Die Sitzung fiel pandemiebedingt aus und fand stattdessen am vergangenen Mittwoch (15. Juli) statt.

Wie sich in dieser Sitzung des Bezirksbeirats zeigte, hat die Stadtverwaltung die Zeit genutzt, sich nochmal über ihre geplante Vorgehensweise Gedanken zu machen. Mit dafür verantwortlich waren sicherlich auch unsere Rückmeldungen und die der Bewohnerinnen und Bewohner zum geplanten Bauvorhaben. Der Bezirksbeirat hat schließlich dem Zielbeschluss unter der Maßgabe zugestimmt, dass eine Grunddienstbarkeit ins Grundbuch aufgenommen wird, die verhindern soll, dass  keine Klagen gegen die Sportvereinstätigkeit möglich sind.

Die Stadtverwaltung wiederum hat auch klar gemacht, dass das Bauvorhaben durchgeführt werden wird. Wobei derzeit aber unklar ist, wie die angedachte Bebauung mit 200 – 250 Wohnungen, dem Pflegeheim mit 90 Pflegeplätzen, den zwei Kindertagesstätten mit 12 Gruppen, der Pflegewohngemeinschaft mit acht Plätzen und den 15 bis 20 Wohneinheiten für Baugemeinschaften auf der kleinen Fläche umsetzbar ist.

Jetzt stellt sich das weitere Vorgehen wie folgt dar:

Am kommenden Dienstag (21. Juli) soll der zuständige Gemeinderatsausschuss den so genannten Zielbeschluss fassen, der das weitere Vorgehen festlegt. Der Vorlage des Zielbeschlusses zufolge soll im Spätsommer eine Informationsveranstaltung im Fasanenhof durchgeführt werden, die der Vorstellung und Aussprache über das „Wie?“ der Bebauung dienen soll. Ein Termin steht noch nicht fest, er soll über die Presse bekannt gemacht werden. (Sobald wir davon Kenntnis haben, werden wir an dieser Stelle berichten.) Anschließend soll der Aufstellungsbeschluss in den Bezirksbeirat zur Zustimmung und in den zuständigen Gemeinderatsausschuss zur Beschlussfassung gehen. Erst danach wird das angekündigte Wettbewerbsverfahren durchgeführt werden. In der Vorlage des Zielbeschlusses steht jetzt auch, dass die Öffentlichkeit am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.

Was jetzt wichtig ist:

Durch das Bauvorhaben würde auf derzeit unbebautem Gelände ein ganz neues Quartier entstehen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung muss diesem Umstand gerecht werden: Der Bürgerverein setzt sich dafür ein, dass dort bezahlbare Miet- und Eigentumswohnungen vor allem für junge Familien entstehen. Daher sollten sich diese mit ihren Vorstellungen ernsthaft in die Ausgestaltung des neuen Quartiers einbringen können. Natürlich wollen auch wir uns für die Bewohnerinnen und Bewohner des Fasanenhofes im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung einsetzen.

Und ganz grundsätzlich: Gerade dieses Bauvorhaben sollte Bestandteil des schon von der Bürgerempfehlung geforderte Gesamtkonzepts zur angemessenen Weiterentwicklung des Fasanenhofs sein. Wobei es nicht zuletzt darum geht, eine tatsächlich attraktive „grüne Wohnsiedlung im Grünen“ ganz nach dem Architekturprinzip des Fasanenhofs entstehen zu lassen und die zukünftig überbauten Grünflächen vor Ort auszugleichen.

Die Sitzungsvorlage für den Zielbeschlusses am 21. Juli und die Planunterlagen finden Sie im Anhang.