Die Stuttgarter Zeitung berichtet unter der Überschrift  "Das Jahr des Wartens" über die Nachverdichtung am Ehrlichweg aus der Sicht eines Bürgerredakteurs. Stuttgarter Zeitung vom 04.01.2018 

Der Bürgerverein wird alle, die gerne wissen wollen, wie es dort weitergeht auf dem Laufenden halten. Wir berichten dazu auf der Hompage und hier: Nachverdichtung

Wie die Filderzeitung am 09.01.2018 berichtet, plant auch die katholische Kirchengemeinde eine Neugestaltung ihrer Gemeindefläche. Die angedachten Pläne zum Bau eines Pflegeheims auf dem Gelände der St. Ulrich Gemeinde machen ein Gesamtentwicklungskonzept für den Fasanenhof, an dem alle Fasanenhofer beteiligt werden sollten, umso wichtiger. Sollte ein Pflegeheim dort gebaut werden, könnte die Stadt eine ihrer Bedarfsflächen umwidmen - etwa für Wohnbebauung.

Es gibt immer wieder den Wunsch auf den grosszügig gestalteten Grünflächen zwischen den Wohnhäuser nachzuverdichten, also zusätzliche Gebäude zu errichten. Der Bürgerverein lehnt dies kategorisch ab, da dadurch das Bild unseres schönen grünen Fasanenhofs nachhaltig zerstört würde!

Es gibt genügend freie Fläche die für eine Wohnbebauung genutzt werden könnte:

  • das Gelände der Schule im Ehrlichweg, die seit 2011 lehr steht und nicht mehr genutzt wird
  • Wir könnten uns auch gut vorstellen die alten Schulpavillions zwischen Bonhoefferkirche und Turn- und Versammlungshalle abzureisen, dort neue Wohnungen zu schaffen und vom Erlös ein die fasanenhofschule zu erweitern
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Zum gewaltsamen Tod unseres Nachbarn

Wir möchten der Familie des Verstorbenen unser größtes Mitgefühl aussprechen, es ist unfassbar, dass ein Mensch einem Anderen so etwas antun kann und das Leben einer ganzen Familie zerstört.

Wir fühlen auch mit den Bewohnern und Besuchern unseres Stadtteils, vor allem mit den Kindern, die wie wir durch das Drama am 31. Juli erschüttert wurden und den gewaltsamen Tod eines Menschen womöglich mitansehen mussten.

Seit vielen Jahren leben Bürger unterschiedlichster Herkunft im Fasanenhof friedlich zusammen, ja wir pflegen eine lebendige Nachbarschaft mit unzähligen Veranstaltungen und hohem bürgerschaftlichem Engagement in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Ein solches Drama haben wir seit Bestehen unseres Stadtteils, Gott sei Dank, noch nie erleben müssen.

Wir lassen uns nicht kriminalisieren und als Bewohner des Fasanenhofs diskriminieren. Diese schreckliche Beziehungstat ist rein zufällig in unserem Stadtteil passiert, es hat niemand vorhersehen und verhindern können.

Wir sind und bleiben ein offener, multikultureller und friedliebender Stadtteil mit einer für Stuttgart sehr niedrigen Kriminalitätsrate.

 

Der Vorstand des Bürgervereins Fasanenhof - Hier leben wir e.V.