Tempo 30

Tempo 30 in gesamten Stadtteil!

Um die Lebensqualität der Bewohner und vor allen die Sicherheit für unsere Kinder und Senioren im Stadtteil zu verbessern, fordert der Bürgerverein einheitlich Tempo 30 für den Fasanenhof. Die Verlegung der U20 raus dem Fasanenhof war ein wichtiger Schritt, nun gilt es die SBB und die Stadtverwaltung zu überzeugen, dass Tempo 30 auf der Fasanenhofstasse den offentlichen Nahverkehr nicht behindert.

Tempo 40 auf der Fasanenhofstrasse

Tempo 40 auf der Fasanenhofstraße: vom Versuch zur dauerhaften Regelung

Seit Jahren haben  der Bürgerverein Fasanenhof  und sein Arbeitskreis Lärm und Verkehr , unterstützt von vielen  Bürgerinnen und Bürgern sowie Elternvertretern  der Kindertagesstätte Fasanenhofstraße 101, auch für die Fasanenhofstraße eine Tempo 30 Regelung gefordert. Der Bürgerverein versprach sich davon eine  Verringerung des Gefährdungspotentials vor der Kindertagestätte, der  Jugendhauszufahrt, drei  öffentlichen Kinderspielplätzen  sowie dem Weg zum Sportplatz.

Unterstützt wurden die Forderungen im Februar 2016 durch die Ankündigung des Bundesverkehrsministers Dobrindt, eine Gesetzesvorlage einzubringen, die es den Kommunen zukünftig einfacher machen soll, vor allen Schulen und Kindertageseinrichtungen eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30 km/h  anzuordnen. Dieser Vorschlag würde den Wünschen des Elternbeirats der Kita Fasanenhofstraße 101 entsprechen, der schon seit geraumer Zeit einen Fußgängerüberweg  oder eine Tempo 30 Regelung vor der Kita fordert zusammen mit einer Tempoanzeige, wie sie seit September 2015 vor der Anne- Frank-Schule Möhringen installiert wurde. Wie in der aktuellen Tagespresse im Februar2016 zu lesen war, begrüßt die Verwaltung der Stadt Stuttgart die neuesten Überlegungen des Bundesverkehrsministers. Wo aber genau diese Tempo 30 Regelungen in Stuttgart gelten werden, kann aber auch weiter im Einzelfall von der Stadtverwaltung entschieden werden.

Da bereits für alle anderen Straßen und Wege des Fasanenhofs  Tempo 30 gilt, hätte dies zum jetzigen Zeitpunkt den Vorteil einer einheitlichen Geschwindigkeitsobergrenze im Fasanenhof: die Stadt könnte sich Verkehrsschilder einsparen, die Verkehrsregelung wäre einheitlich und somit allgemein eher akzeptiert. Doch da  die SSB Komplikationen, bzw. Unpünktlichkeit für den Busfahrplan der Linie 72 befürchteten, wurde dies immer wieder, zuletzt 2013 von Oberbürgermeister Fritz Kuhn, abgelehnt.

Es wurde auf dem Fasanenhof allerdings  beobachtet, dass die Busse der Linie 72 auf der Fasanenhofstraße auch schon vor dem Tempo 40-Versuch  nicht durchgehend mit Tempo 50 unterwegs waren, was  durch die kurzen Haltestellen –Abstände, die Fahrbahnverengungen und die damit zur Verfügung stehende Breite der Fahrbahn bei Gegenverkehr bedingt ist.

Der Tempo 40 Versuch auf der Fasanenhofstraße, der am 1.7.2015 begann, muss daher als Kompromiss gesehen werden. Der Versuchsstart war ursprünglich  für Mai 2014 geplant, doch die noch andauernden Bauarbeiten am Europaplatz und die dadurch geänderte Streckenführung der Linie 72 , wieder  wie vor dem Bau der U6 im Ringverkehr über die Kurt-Schumacher Straße, hätten die Bewertung der Versuchsdaten verfälscht.

Vom Ordnungsamt der Stadt Stuttgart wurde im Juni 2016 angekündigt, den Versuch zu überwachen und danach auszuwerten. Der Bürgerverein Fasanenhof unterstützte dies durch eigene Messungen mit der vereinseigenen Geschwindigkeitsüberwachungsanlage. Um Messlücken durch unbemerkt entladene Akkus zu vermeiden, wurde vom Verein im April 2015 ein Solarpanel erworben und von Mitgliedern des AK Verkehr angebracht. Die Anlage arbeitete während der 6 Monate deshalb störungsfrei und durchgehend im Bereich Fasanenhofstraße/ Forum Fasanenhof der neuapostolisches Gemeinde (Höhe Quartier Holteiweg). Dabei misst die Geschwindigkeitsmessanlage auch Geschwindigkeiten unter 30km/h, also auch solche, die von Fußgängern, Joggern oder Fahrradfahrern verursacht werden. Die gespeicherten Daten der Geschwindigkeitsmessanlage mussten monatlich ausgelesen und ausgewertet werden. In der Gesamtauswertung des Bürgervereins wurden dann in einem zweiten Schritt  alle Messungen unter 25 km/h aus der Graphik entfernt.

Während der Sommerferien sank erwartungsgemäß die absolute  Zahl an Fahrzeugen, ebenso im Herbst, während der Bautätigkeit der Netze BW. Diese Bauarbeiten, ab dem Kreisverkehr Lohäckerstraße entlang der Fasanenhofstraße bis zum Forum, dauerten bis Anfang Dezember 2015 an. Man darf davon ausgehen, dass die Bauarbeiten tagsüber sowohl eine Drosselung der Geschwindigkeit der KFZ zur Folge hatten, als auch zur Vermeidung der Strecke geführt haben (im November niedrigste Anzahl gezählter Verkehrsteilnehmer).

Die Graphiken zeigen eine Übersicht der ausgewerteten Messdaten. Die meisten KFZ wurden mit einem Tempo von 30 bis 50 km /h gemessen. Die Maximalgeschwindigkeit lag in jedem Monat zwischen 81 und 92km/h. Zu schnell, also mit einer Geschwindigkeit von über 40 km/h wurden ca. 30-39% der KFZ gemessen. Zwischen 17 % (September)und 31 % (Oktober)der  Kraftfahrzeuge waren schneller als 66 km/h, also in dem  Bereich, in dem ein Fahrverbot hätte ausgesprochen  werden können.

Seit Januar 2016 wurden im Ordnungsamt Stuttgart sowohl unsere  Messergebnisse  als auch die der Verkehrsüberwachung zusammengetragen. Ebenso wurden die Stellungnahmen von Bezirksvorsteher Lohmann und  des Polizeireviers Möhringen, der SSB, sowie die verschiedener  Ämtern  wie z.B.  Tiefbauamt und Umweltamt ausgewertet.

Pünktlich zur Mitgliederversammlung am 17.03.2016 konnte dann mit Genehmigung des Ordnungsamts verkündet werden, dass die Tempo- 40 Regelung dauerhaft beibehalten werden kann. Dem hatte vorher auch die SSB zugestimmt. Das Umweltamt hatte außerdem im Gebietsbereich Nord-Süd-Straße/ B27/ A8 eine erhöhte Grundbelastung an Luftschadstoffen gemessen und hofft nun, dass sich die Beibehaltung von Tempo 40 auch auf eine mögliche Grenzwertüberschreitung positiv auswirkt. Dies hofft auch der Arbeitskreis Lärm und Verkehr, der , trotz der Genugtuung über den erzielten Kompromiss, die Verkehrs, Lärm und Umweltsituation auf dem Fasanenhof weiter beobachten wird.  Agnes Helmle,  als Sprecherin des Arbeitskreises  nimmt für den Bürgerverein unter anderem  am Fluglärmstammtisch teil, Matthias Hotzel, der stellvertretende  Sprecher  setzt sich u.a. durch Verbesserungsvorschläge im Lärmminderungsplan für eine Verringerung der Lärmbel astung  des Fasanenhofs  ein.

Für diese Aufgaben sind der Bürgerverein Fasanenhof  und  der rein ehrenamtlich tätige Arbeitskreis Lärm und Verkehr für jede Unterstützung und Mitarbeit aus dem Fasanenhof dankbar (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Telefonisch sind wir erreichbar unter der Telefonnummer 0711/65227122, Ihr Anliegen wird dabei automatisch per Voice-Mail an den Vorstand des Bürgervereins weitergegeben und von uns natürlich beantwortet.

Die Sitzungen des Arbeitskreises Lärm und Verkehr finden ca. alle 3 Monate im Bürgertreff Europaplatz statt und sind für alle interessierten Mitbürger-offen. Die Termine werden  rechtzeitig per Aushang im Büro und auf der Homepage des Bürgervereins bekannt gegeben. ( www.stuttgart-fasanenhof.de)

Angelika Lehrer

Tempo 40 Versuch auf der Fasanenhofstrasse

Nach vielen Diskussionen mit Vertretern der SSB und der Stadt Stuttgart hat Herr OB Kuhn zugesagt einen Tempo 40 Versuch in der Fasanenhofstrasse zuzulassen. Es ist noch nicht bekannt, wann der Tempo 40 Versuch startet.

Der Bürgerverein wird den Versuch kritisch begleiten und hält nach wie vor die Forderung Tempo 30 im kompletten Stadtteil aufrecht.

SSB lehnt Tempo 30 in der Fasanenhofstrasse ab

Nach wie vor lehnt die SSB aus betriebstechnischen Gründen eine temporeduktion auf 30kmh in der Fasanenhofstrasse ab. Es wäre für die SSB denkbar im Bereich der Kindertagesstätte eine Temporeduktion einzuführen aber nicht auf der gesamten Strecke.

Dem Bürgerverein geht das nicht weit genug, wir bleiben bei unserer Forderung nach Tempo 30 im gesamten Stadtteil, auch in der Fasanenhofstrasse.

Fasanenhofstrasse

Durch ein Tempolimit 30 km/h auf der Fasanenhofstrasse wäre unser Stadtteil, der erste Stadteil in Stuttgart in dem nur noch 30 km/h gefahren wird.

Der Bürgerverein fordern nun schon seit dem Start der U6 ein Tempolimit von 30 km/h auf der Fasanenhofstrasse, diese Forderung liegt auch der Stadtverwaltung und der SSB vor. Wir hoffen, daß die SSB sich unserer Argumentation anschliesst und trotz Buslinie 72 ein Tempolimit unterstützt.

Die Zeiteinsparung durch die 2 km lange Strecke durch den Fasanenhof wird durch die lange Ruhepausen an der Endhaltestalle Europapltz wieder wettgemacht, so dass sich ein Tempolimit nicht negativ auf dei Taktzeiten auswirken würde. Die Vorteile für die Bevölkerung überwiegen! Lärm, Feinstaub und Unfallrisiken würden drastisch reduziert. Besonders dei Unfallrisiken, da die Kindertagesstätte, das Kinder- und Jugendhaus, unser Wäldle mit den Fasanen sowie der Ostspielplatz nur durch Überquerung der Fasanenhofstasse erreichbar sind und weder Zebrastreifen noch Ampelanlagen einrichtet sind.

Tempo 30

Seit die U21 nicht mehr durch unseren Stadtteil verläuft, profitieren sehr viele Bewohner des Stadtteils von der Geschwidigkeitsreduktion auf 30 km/h.

Durch die Reduktion der Geschwindigkeit wird das Unfallrisiko vor allem für unsere Älteren und die Kinder deutlich reduziert, zudem werden die Belastungen durch Verkehrslärm und Feinstaub reduziert.