Es ist höchste Zeit aufzustehen und den Verantwortlichen ein deutliches "STOP, mit uns nicht" zuzurufen.

Es reicht, wir wollen keine Nachverdichtung, keine Zerstörung von wichtigen Erholungsräumen in unserem Stadtteil.

Wenn Sie uns unterstützen wollen, dann unterschreiben Sie.

Die Unterschriftslisten liegen in unserem Büro beim Bürgertreff auf dem Europaplatz aus.
Unser Büro ist jeden 2. Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Die nächsten Termine sind: 2. und 16. April

Werden Sie aktiv, sprechen Sie mit Ihren Nachbarn, sammeln Sie selbst Unterschriften, die Vorlage können Sie hier downloaden.

Wenn Sie noch mehr tun wollen, so können Sie uns gerne kontaktieren: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Ihre Meinung ist uns wichtig:

Im Quartier Ehrlichweg soll eine ergänzende Bebauung erfolgen.

Wie man den Presseberichten entnehmen konnte, planen 5 Baugenossenschaften und die Stadtverwaltung 11 Gebäude mit über 100 Wohnungen auf den Grünflächen zwischen den bereits bestehenden Gebäuden, sowie 4 Systembauten für 330 Flüchtlinge auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule Ehrlichweg.

Der Bürgervereins lehnt jede zusätzliche Bebauung und Nachverdichtung ab.

Diese Grünflächen mit ihrem wertvollen Baumbestand, müssen in einem flächenmäßig kleinen Wohngebiet, das von Flug-und Verkehrslärm quasi umzingelt ist, als notwendige Ruheflächen für Mensch und Tier betrachtet werden! Dies wurde 2016 auch vom Umweltamt bestätigt.

Eine verdichtete Bebauung einzelner Quartiere, führt zu einer städtebaulichen Abwertung des gesamten Fasanenhofs.

Ca. 150 Mio. Euro sind in den letzten Jahren in die Verbesserung der Infra- und Sozialstruktur im Fasanenhof investiert worden. Der Bürgerverein fordert eine Fortführung dieser positiven Entwicklung. Konkret: keine Verschlechterung der aktuellen Wohn- und Lebenssituation für die Bewohner.

Nach der ergänzenden Bebauung am Kreisauerweg, an der Kurt-Schumacher-Straße sowie der dichten Bebauung des Europaplatzes mit in Summe über 600 Wohneinheiten sieht der Vorstand des Bürgervereins Fasanenhof keinen Raum mehr für weitere Nachverdichtungen.

Wir fordern eine offene Bürgerbeteiligung und eine Diskussion mit offenem Ausgang.

Die Planungen zur notwendigen Bebauungsplanänderung sollen im April 2016 wieder aufgenommen werden und noch vor den Sommerferien im Gemeinderat verabschiedet werden.

Wir laden die Verantwortlichen der Stadtverwaltung und des Gemeinderats ein, mit der Bevölkerung in einen offenen Dialog zu treten.

Wenn Sie auch dieser Meinung sind, unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift!

 

Warum keine Nachverdichtung auf dem Fasanenhof?

Siedlungs- und Verkehrsdichte in % (Stand 2014, Quelle: Statistisches Amt der Stadt Stuttgart)

 

Wir haben heute schon einen überdurchnittlich hohen Anteil an Siedlungs- und Verkehrsfläche.
Die wenigen verbleibenden Grünflächen (ca. 15%) sind für die Erholung und das Klima unerlässlich.

 

Wer profitiert von der Nachverdichtung?

Siedlungsdichte in Einwohner / km² (Stand 2014, Quelle: Statistisches Amt der Stadt Stuttgart)

Wir haben heute schon eine überdurchschnittlich hohe Siedlungsdichte.
Die Bewohner und auch die ortsansässigen Geschäfte werden von einer weiteren Nachverdichtung nicht profitieren. Wir sehen sogar ein erhöhtes Risiko für den sozialen und nachbarschaftlichen Frieden durch eine weitere Zunahme der Einwohner bezogen auf die vorhandenen Flächen.

 

Wo wurde bereits Grünfläche in Verkehrs- und Siedlungsfläche umgewandelt?

Veränderung der Siedlungs- und Verkehrsdichte in % (Stand 2014, Quelle: Statistisches Amt der Stadt Stuttgart)

Wir haben bereits einen überdurchschnittlichen Anteil geleistet.
Eine weitere Bebauung von Grünflächen würde den Charakter des Stadtteils zerstören.

 

Warum wollen wir keine weiteren zusätzlichen Umweltbelastungen?

Durch den Bau der Stadtbahn, der Sanierungen und Neubauten werden die Bewohner seit Jahren mit Lärm und Staub belästigt, es ist Zeit eine Pause zu machen.
Eine weitere Wohnbebauung zieht auch eine Erhöhung des innerstädtischen fließenden und ruhenden Verkehrs nach sich, das Unfallrisiko für Fussgänger und Radfahrer steigt, Parkräume sind heute schon knapp.

 

 

 

Stellungnahme des Vorstands Bürgerverein Fasanenhof - Hier leben wir e.V. zum Artikel der Filderzeitung vom 21.07.2015:

Anwohner dürfen Ideen beurteilen

Fasanenhof Zur Nachverdichtung am Ehrlichweg gibt es im Oktober und November eine Bürgerbeteiligung. Rebecca Stahlberg“


„Bezahlbarer Wohnraum ist begehrt in Stuttgart - und knapp. Auf die grüne Wiese soll nicht gebaut werden; stattdessen wird an bereits bebauten Orten geschaut, ob dort noch Flächen sind, die eine Nachverdichtung erlauben. Seit Jahren wird darüber nachgedacht, am Ehrlichweg auf dem Fasanenhof nachzuverdichten. Der Bezirksbeirat hatte zuletzt im Herbst 2013 Pläne von Baugenossenschaften abgelehnt; bereits im Jahr 2007 war ein Vorhaben im Gemeinderat gescheitert. Nun soll es im Herbst eine Bürgerbeteiligung geben. In der jüngsten Sitzung des Bezirksbeirats wies der Bezirksvorsteher Jürgen Lohmann auf die Termine im Oktober und November hin. Das Ziel der Planungswerkstätten ist es, herauszufinden, welche Baudichte für die Anwohner akzeptabel ist.“

  1. Statt auf dem Land sollen die Grünflächen in unserem Stadtteil bebaut werden.
  2. Seit der Ablehnung in den Jahren 2007 und 2013 wurden im Fasanenhof ca. 350 neue Wohneinheiten erstellt (Kurt-Schuhmacher-Strasse, Bergiusweg und Europaplatz), teilweise auf bisherigen Grünflächen.
  3. Die Bewohnerzahl pro km² im Stadtbezirk Möhringen lag 2014 bei 3990, im Stadtteil Fasanenhof bei 6378, d.h. die für die Bewohner akzeptable Dichte ist erreicht.


„Für jedes Quartier in Stuttgart müsse 'ein angemessenes und vertretbares Maß der Wohndichte gefunden werden', ist auf dem Ankündigungsflyer der Stadtverwaltung zu lesen. Das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung ist davon überzeugt, dass im Bereich des Ehrlichwegs 'Entwicklungspotenziale für eine umsichtige ergänzende Bebauung vorhanden' sind. Wie dicht genau, das wollen die Stadtplaner von den Bürgern wissen. Die Bürgerbeteiligung wird vom Stadtplanungsamt in Kooperation mit fünf beteiligten Wohnbaugenossenschaften veranstaltet. Die Auftaktveranstaltung ist am 13. Oktober. Beginn ist um 18.30 Uhr. An diesem Abend werden die Baugenossenschaften ihre bereits erarbeiteten Planungsideen vorstellen. Die Quartiersbewohner können ihre Meinung dazu kundtun.“

  1. Im Quartier Fasanenhof ist das vertretbare Maß bereits erreicht, die vorhandenen Grünflächen werden dringend als Ruheflächen für Mensch und Tier sowie zum Klimaausgleich benötigt.
  2. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche im Stadtbezirk Möhringen lag 2014 bei 51,7%, im Stadtteil Fasanenhof bei 84,3%, d.h. die für die Bewohner akzeptable Dichte ist erreicht.
  3. Wir würden Planungsideen begrüßen, die diese Freiräume intensiver nutzen und für die Bewohner des Stadtteils besser erlebbar machen.


„Die erste Planungswerkstatt ist dann am 17. Oktober von 10 bis 17 Uhr. Einen Monat später, am 12. November, soll die zweite Planungswerkstatt abgehalten werden, dann von 17 bis 21 Uhr. Während der Planungswerkstätten sollen die Bürger die Gelegenheit haben, darüber zu diskutieren, was ihnen wichtig ist, was bei der Planung beachtet werden soll und vor allem, was ihrer Meinung nach nicht mehr vertretbar ist. Im Anschluss an den Beteiligungsprozess soll es einen städtebaulichen Wettbewerb geben. Die in den Planungswerkstätten erarbeiteten Kriterien und Empfehlungen werden in die Auslobung einfließen.“

  1. Vertreter des Bürgervereins sind eingeladen um den Planungsprozess zu begleiten, die ersten beiden nicht öffentlichen Sitzungen haben bereits stattgefunden.
  2. Detaillierte Pläne wurden dem Bürgerverein bislang nicht vorgestellt.
  3. Nach unseren Informationen sind 15 bis zu 4 Stockwerke hohe Gebäude mit in Summe ca. 100 neuen Wohneinheiten geplant.


„Weitere Details zu den Veranstaltungen sollen nach den Sommerferien veröffentlicht werden. Das Büro Grips (Gesellschaft für intelligente Projektsteuerung) aus Ettlingen und das Büro Südlicht aus Freiburg organisieren und moderieren den Dialogprozess. Wer bereits im Vorfeld Fragen hat, kann diese an Ute Kinn vom Büro Grips richten. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0 72 43/71 94 55 oder per E-Mail an ute.kinn @ grips-ettlingen.de“

Fazit:
Der Bürgerverein lehnt aus oben genannten Gründen eine Änderung des aktuellen Bebauungsplans ab. Wir wollen den Charakter unseres grünen Stadtteils erhalten, d.h. keine weitere Bebauung der restlichen ca. 15% Grünflächen.

Daher rufen wir Sie alle auf, unsere Unterschriftenaktion gegen das Vorhaben zu unterstützen.

Der Vorstand
Joachimsthaler, Geier, Schray, Lehrer