Anbei die Antwort von Herrn Bürgermeister Pätzold auf unseren offenen Brief.

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Pressemitteilung der Stadt Stuttgart


Bürgerbeteiligung im Fasanenhof zur Bebauung im Ehrlichweg von Mai bis Juli


Stuttgart ist als Wohnstandort attraktiv, daher ist Wohnraum knapp. Die Stadt Stuttgart ist aus diesem Grund gefordert, im Stadtgebiet zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Dabei soll für jeden Stadtteil eine angemessene und vertretbare Wohndichte gefunden und ein Konzept für die Gesamtstadt erarbeitet werden.
Im Quartier rund um den Ehrlichweg im Stadtteil Fasanenhof hat die Stadtverwaltung Entwicklungspotenziale für eine umsichtige ergänzende Bebauung erkannt. Ziel ist eine Nachverdichtung aufgrund des steigenden Wohnraumbedarfs. Die Bürgerinnen und Bürger des Fasanenhofs sind nun eingeladen, gemeinsam mit den Wohnungsbaugenossenschaften sowie dem Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung im Rahmen einer Bürgerbeteiligung zu diskutieren, welche Größe und welchen Umfang die Neubebauung haben und was bei der Planung beachtet werden soll und wie die öffentlichen und privaten Flächen gestaltet werden sollen. Die Bewohner des Fasanenhofs können hierbei ihre Ideen für die Gestaltung der ergänzenden Bebauung und des Umfeldes einbringen und dazu eine Bürgerempfehlung verfassen.

Planungswerkstätten sollen Dialog fördern
Eine Planungswerkstatt soll den Dialog der beteiligten Baugenossenschaften mit deren Mietern aus dem vergangenen Juli mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, 31. Mai, von 18.30 bis 20.30 Uhr fortsetzen. Die Erste Planungswerkstatt startet am Samstag, 11. Juni, 11.30 Uhr und dauert bis 17 Uhr. Zuvor findet von 10 bis 11.30 Uhr ein Ortsrundgang statt. Treffpunkt ist am Wohncafé, Ehrlichweg 21D. Die zweite Planungswerkstatt am Mittwoch, 13. Juli, beginnt um 17 Uhr und dauert bis 21 Uhr. Alle Veranstaltungen finden im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche im Bonhoefferweg 12 statt.

Fünf Baugenossenschaften haben für die eigenen Flächen bereits erste Planungsideen für eine ergänzende Bebauung entwickelt, die aufgrund der bisherigen Diskussionen modifiziert wurden. Auf der städtischen Fläche, der ehemaligen Außenstelle der Fasanenhofschule, sollen Ende des Jahres Systembauten für Flüchtlinge errichtet werden. Im Anschluss an diese temporäre Nutzung kann diese Fläche für eine Neubebauung herangezogen werden und soll daher ebenfalls Gegenstand der Bürgerbeteiligung sein. Die Büros "GRIPS" und "südlicht" haben den Dialogprozess vorbereitet und werden diesen moderieren. Beide Büros sind auf Moderationen bei Bürgerbeteiligungen in Planungsverfahren spezialisiert.
Informationen zur Anmeldung
Um Anmeldung zur Teilnahme an den Planungswerkstätten bis zum 3. Juni per Fax 07243/ 719454 oder per Post an GRIPS, Ute Kinn, Friedrichstraße 4, 76275 Ettlingen wird gebeten. Eine Anmeldung ist auch beim Bezirksamt Möhringen, Maierstraße 1, oder bei der öffentlichen Informationsveranstaltung möglich. Die Teilnahme an den Planungswerkstätten setzt eine Teilnahme an der Informationsveranstaltung voraus. Flyer mit Anmeldebogen sind erhältlich bei Büro GRiPS in Ettlingen, Telefon 07243/719455, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Infos unter www.stuttgart-meine-stadt.de.

Nach Abschluss des Beteiligungsprozesses soll es ein städtebauliches Wettbewerbsverfahren geben. Der Gemeinderat wird über das Ergebnis des Beteiligungsprozesses sowie die Bürgerempfehlung informiert und entscheidet in Kenntnis dieser über die Vorgaben, die in das Wettbewerbsverfahren und die weitere Planung einfließen sollen

Der Vorstand des Bürgervereins hat sich entschlossen Herr Bürgermeister Pätzold nochmals unsere Meinung und Stellungnahme zur geplanten Nachverdichtung in einem öffentlichen Brief darzulegen.

Wir laden Herrn Bürgermeister Pätzold, die Gemeinderäte und die Bezirksbeiräte gerne auf den Fasanenhof ein, um mit den Bürgern über die geplanten Maßnahmen ergebnisoffen und vor einer Entscheidung zu diskutieren, das verstehen wir unter einer offenen Bürgerbeteiligung.

Der Punkt "ergänzenden Baumöglichkeiten im Bereich Ehrlichweg im Fasanenhof" ist auf der Tagesordnung für die kommende Bezirksbeiratssitzung am Mittwoch, den 20. April, 18:00 Uhr im Bezirksrathaus Möhringen. Die Sitzung ist öffentlich.

 

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Es ist höchste Zeit aufzustehen und den Verantwortlichen ein deutliches "STOP, mit uns nicht" zuzurufen.

Es reicht, wir wollen keine Nachverdichtung, keine Zerstörung von wichtigen Erholungsräumen in unserem Stadtteil.

Wenn Sie uns unterstützen wollen, dann unterschreiben Sie.

Die Unterschriftslisten liegen in unserem Büro beim Bürgertreff auf dem Europaplatz aus.
Unser Büro ist jeden 2. Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Die nächsten Termine sind: 2. und 16. April

Werden Sie aktiv, sprechen Sie mit Ihren Nachbarn, sammeln Sie selbst Unterschriften, die Vorlage können Sie hier downloaden.

Wenn Sie noch mehr tun wollen, so können Sie uns gerne kontaktieren: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Ihre Meinung ist uns wichtig:

Im Quartier Ehrlichweg soll eine ergänzende Bebauung erfolgen.

Wie man den Presseberichten entnehmen konnte, planen 5 Baugenossenschaften und die Stadtverwaltung 11 Gebäude mit über 100 Wohnungen auf den Grünflächen zwischen den bereits bestehenden Gebäuden, sowie 4 Systembauten für 330 Flüchtlinge auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule Ehrlichweg.

Der Bürgervereins lehnt jede zusätzliche Bebauung und Nachverdichtung ab.

Diese Grünflächen mit ihrem wertvollen Baumbestand, müssen in einem flächenmäßig kleinen Wohngebiet, das von Flug-und Verkehrslärm quasi umzingelt ist, als notwendige Ruheflächen für Mensch und Tier betrachtet werden! Dies wurde 2016 auch vom Umweltamt bestätigt.

Eine verdichtete Bebauung einzelner Quartiere, führt zu einer städtebaulichen Abwertung des gesamten Fasanenhofs.

Ca. 150 Mio. Euro sind in den letzten Jahren in die Verbesserung der Infra- und Sozialstruktur im Fasanenhof investiert worden. Der Bürgerverein fordert eine Fortführung dieser positiven Entwicklung. Konkret: keine Verschlechterung der aktuellen Wohn- und Lebenssituation für die Bewohner.

Nach der ergänzenden Bebauung am Kreisauerweg, an der Kurt-Schumacher-Straße sowie der dichten Bebauung des Europaplatzes mit in Summe über 600 Wohneinheiten sieht der Vorstand des Bürgervereins Fasanenhof keinen Raum mehr für weitere Nachverdichtungen.

Wir fordern eine offene Bürgerbeteiligung und eine Diskussion mit offenem Ausgang.

Die Planungen zur notwendigen Bebauungsplanänderung sollen im April 2016 wieder aufgenommen werden und noch vor den Sommerferien im Gemeinderat verabschiedet werden.

Wir laden die Verantwortlichen der Stadtverwaltung und des Gemeinderats ein, mit der Bevölkerung in einen offenen Dialog zu treten.

Wenn Sie auch dieser Meinung sind, unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift!