Ob Befürworter oder Gegner von S21, für den Fasanenhof wird zumindest wärend der Tunnelbauzeit eine zusätzliche Belastung durch den Bauverkehr erwartet. Um sicherzustellen, dass die Streckenführung nicht zu Lasten der Fasanenhofer geändert wird, ist der Bürgerverein beim Filderdialog durch ein Mitglied vertreten.

Durch die beschlossene und vom Bürgerverein geforderte Verlängerung der U6 zum Flughafen und zum geplanten Filderbahnhof, wird der Fasanenhof noch besser an das öffentliche Fern- und Nahverkehrsnetz angebunden.

Sehr geehrte Mitbürger,

das Projekt S21 macht auch nicht vor dem Fasanenhof halt, um die Belastungen möglich klein zu halten fordert der Bürgerverein:

1. Lärm und Erschütterungen:

Der Fasanenhof ist durch Verkehrslärm (A8, B 27 und Flughafen) bereits weit übermäßig belastet. Eine Zusatzbelastung durch Eisenbahnlärm auf einer nördlich der A8 geführten Trasse wäre für das Wohngebiet Fasanenhof nicht hinnehmbar.

 

2. Baustelle Tunnelportal (Fasanenhof)

Durch den über die Schelmenwasenstrasse und die A8 geplanten Abtransport des Aushub wird das Gewerbegebiet Fasanenhof Ost sowie die heute schon permanent überlastete A8 in erheblichen Maße zusätzlich belastet. Die aktuellen Erfahrungen (U6- und Europaplatzbaustellen) zeigen, dass der  Schwerlastverkehr über das Wohngebiet Fasanenhof und die Nord-Süd-Strasse ausweicht und über Vaihingen auf die A81 fährt. Dies ist nicht hinnehmbar.

Fazit:

Es müssen zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen für den Betrieb getroffen werden.  Durch eine eigene Anschlussstelle der Baustelle an die A8 ist sicherzustellen, dass kein Verkehr das Wohngebiet Fasanenhof zusätzlich belastet.


In der Anlage finden Sie eine Vorlage zum Einspruch als Word Dokument, bitte nutzen Sie die Einspruchsmöglichkeit bis 19.12.13

Attachments:
FileDescriptionFile size
Download this file (S21_1 3_Mustereinwendung_Fasanenhof.doc)S21_1 3_Mustereinwendung_Fasanenhof.doc 30 kB
Grafik: DB AG
Grafik: DB AG
 
Im Einzelnen wird die Baustelleneinrichtungsfläche am Filder-Tunnel-P eine Zwischendeponie zur Lagerung von ca. 10.000 Qubikmetern Ausbruchmaterial (1), eine Betonmischanlage (2) und ein Materiallager von etwa 1.050 Kubikmeter (3) umfassen. Außerdem sind mehrere Baubüros (4), Parkplätze, ein Absetz- und ein Rückhaltebecken (5), eine Neutralisations- (6) und eine Notstromanlage (7) auf dem Areal vorgesehen. Um eine Verschmutzung der öffentlichen Fahrbahn durch Transportfahrzeuge zu vermeiden, wird eine Reifenreinigungsanlage eingerichtet und alle Baustraßen asphaltiert.

Die Deutsche Bahn AG hat für den Anschluss des Filderraumes mit Flughafen und Landesmesse an den Bahnknoten Stuttgart 21 sowie der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm die aktualisierten Unterlagen beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht.

Damit wird das Planfeststellungsverfahren offiziell wieder fortgesetzt. Bereits Ende 2011 lagen die Unterlagen für den entsprechenden Planfestellungsabschnitt 1.3 von Stuttgart 21 der Genehmigungsbehörde vollständig vor. Mit Rücksicht auf den von der baden-württembergischen Landesregierung initiierten Filder-Dialog wurde das weitere Verfahren jedoch ausgesetzt. Die Erkenntnisse aus dem Filder-Dialog hat die Bahn nun in die Variantenabwägung eingearbeitet. Die Suche nach politischen und genehmigungsrechtlichen Spielräumen für eine Veränderung der Ziele, blieb letztlich erfolglos.

 

Planfeststellung Flughafenanschluss (PFA 1.3): Bahn reicht Unterlagen beim Eisenbahn-Bundesamt ein

Bahn verlangt Entscheidung zum Filder-Dialog S21:

weitere Infos

Umfassende Informationen rund um Stuttgart 21 finden sich auf der Homepage:

http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de

Der geplante Streckenverlauf ist im Bürgerinformationssystem gut zu sehen

 

 

http://www.biss21.de/